es gibt hier extrem viele ‚uniformierte‘ Jobs an Baustellen und der Bahn
Ich versuche meine Erkältung loszuwerden und bin nicht richtig fit, heute war Waschtag, im Hostel gab es was zum Abendessen, Joeline war mit anderen Jungen Leuten dort, ich bin mit Schnupfen und Husten hoch
wir waren heute Mittag noch in einem völlig überlaufenen Bambuswald und haben eine kitschige Eisenbahnfahrt durch eine Schlucht gemacht, keine Lust weitere Tempel anzuschauen. Leider ist das Madza-Werksführung in Hiroshima bereits ausgebucht, aber dort wird es auch so genug zu sehen geben …
ich vermute, gut 85% der Touristen kommen aus Asien und gut 85% sind deutlich jünger als ich …
in Nara gibt es Sikahirsche und Tempel und eine Menge Touristen …
Todai-ji Temple:
Abendessen im Hostel in Nara, neben uns saßen Bruno, ein Franzose im Rentenalter, der seit 40 Jahren in Neu-Kaledonien wohnt und Jean Luc, ein anderer Franzose im Rentenalter, der seit 40 Jahren in Australien lebt. Wir haben uns nett unterhalten, Bruno hatten wir bereits beim Frühstück getroffen. Das Hostel ist neu, angenehmes Publikum, alles blitzblank sauber, der Preis stimmt auch 🙂 (booking.com machts mal wieder möglich)
fährt pünktlich wie die Schweizer Eisenbahn
… was auch auffällt, in Japan gibt es fast keine auch nur ansatzweise übergewichtige Menschen, die Mehrheit ist absolut schlank, dazu passend: insgesamt findet man wenig Süßigkeiten
gestern Abend waren wir noch zu Fuss nach Higashiyama und dem Gion Viertel und später mit dem Taxi zurück
Heute sind wir zum Kaiserpalast (unspektakulärer als ich es erwartet habe), durch den Nishiki Market und danach hoch durch x-tausend orange Tore hoch zum Fushimi Inari Tashai mit tollem Blick über Kyoto.
Ziemlich cool sind die Taxis, alte Toyota Comtfort mit Häkeldecken. Die beiden Fahrer, die wir erlebt haben, waren ältere Japaner die so gut wie kein Englisch konnten, witzig. Die hinteren Türen werden vom Fahrer automatisch geöffnet und geschlossen, das Auto wirkt sehr robust, wie ein alter Volvo. Überhaupt gibt es hier eine Menge Japanischer Automodelle die in Europa nicht angeboten werden.
insgesamt wirkt Japan sehr ‚funktional‘, die Ästhetik scheint an zweiter Stelle zu stehen, ich bin beeindruckt wie gut alles organisiert ist!
ich hatte letze Nacht immer noch mit der Zeitverschiebung zu kämpfen und nur ein paar Stunden geschlafen – aber bin nicht müde. Wäre aber trotzdem gut, heute Nacht mal durchzuschlafen 🙂
ich bin überrascht von den Preisen in Japan, wahrscheinlich liegt es am Wechselkurs, Essen ist günstiger als bei uns, Bahnfahrten, Taxi und U-Bahn etc ebenso. Der Standardpreis für eine Flasche kaltes Wasser 0,6 aus dem Automaten (die überall zu finden sind) liegt bei 130 ¥, knapp über 80 €-Cent
Ramen 6,50 bis 8€, die Karte wird schon draußen in der Schlange verteilt
der Shinkansen Tokyo – Osaka fährt ca 20 Minuten vor Abfahrt ein. Nachdem alle ausgestiegen sind geht die Reinigungscrew rein. Jeder Wagen steht an einem definierten Platz, alle warten in einer Schlange bis sie reindürfen. In die meisten Wagen darf man nur mit reserviertem Sitzplatz rein. Große Beinfreiheit nach vorn und eine gute Liegefunktion, die Züge sind breiter als bei uns, in einer Reihe sind 5 Sitze.
wir sind echt schön untergebracht in einem familiengeführten Hostel: die Regenschirme stehen vor der Tür, die Schuhe werden unmittelbar nach der Haustür gegen Schlappen getauscht, die Zimmer sind mit Reismatten und Futonbetten – alle sind sehr freundlich und hilfsbereit. In unmittelbarer Umgebung gibt es nettes Café in dem wir frühstücken waren, heute Abend waren wir in einem japanischen Restaurant in der Nachbarschaft. Joeline’s Japanisch hat uns auf jeden Fall die Sympatiepunkte eingebracht.
Tokyo Station
Wir haben bereits die Karten für den Shinkasen gekauft, morgen geht es um 13 Uhr Ortszeit von hier nach Kyoto.
Der ältere der beiden Geschäftsleute hat für die beiden bezahlt, der Jüngere hat sich vor Verlassen des Restaurants waagrecht verbeugt und sich bedankt …
in Ermangelung einer Infotafel (tausend Shops aber keine Tafel mit den Gates zu sehen) haben wir unsere Boarding Card in Peking an einen Automaten gehalten der uns E12 als Gate zurückgegeben hat. (Leider konnten wir den Rest nicht lesen …)
als klar war, dass etwas nicht stimmt haben wir einen Info-Stand gesucht, aber das richtige Gate war schon zu und wurde für uns auch nicht mehr geöffnet. Flug verpasst, nass geschwitzt und völlig außer Atem, wir müssen definitiv mehr Sport machen….
Dank der Hilfsbereitschaft aller Beteiligten hatten wir innerhalb von 30 Minuten kostenlos ein neues Ticket nach Tokio, gleich geht es los…
wenn es perfekt läuft, sind dann auch die Koffer dort 🙂
wir sind nach Frankfurt gefahren und haben das Auto am Terminal einem Parkservice übergeben, der den Wagen außerhalb parkt. 30 Minuten vorher anrufen, die Übergabe war einfach und der Preis ist mit unter 6 € pro Tag unschlagbar günstig.