dem entsprechend sind die Läden sonntags zu und die Stadt etwas leer. Mein Fazit: Brest ist schön, aber nicht durch Reichtum geprägt.



Ab morgen sind wir auch zu Land mobil und schauen uns die Bretagne an.
Wir sind dann nach Brest selbst noch genau mit dem Hochwasser reingekommen, haben angelegt und geduscht und sind los. Es ist Ferienbstimmung in Brest: volle Bars und Restaurants, Musik, Röcke, Kleider, gutes Wetter. Wir haben zum Essen einen wahren Glückstreffer etwas abseits von Hafen gefunden (Tripadvisor sei Dank): ‚Au tours du Chateau‘, ein kleines Menue, über alle Erwartungen gut mit sehr freundlicher Bedienung, das Essen excellent mit einen unschlagbaren Preis Leistungs-Verhältnis. Wir liegen in der Marina du Chateau, abends dringt noch leise Musik ins Boot. Neben uns ist eine, bzw. die Marine Basis und gelegentlich fliegt eine Marine Hubschrauber lautstark über die Marina – scheinbar wurde dass französische Militär nicht zu Tode gespart… très bien.
Leider hat der Tidal Steam Atlas ‚the English Channel‘ den Chenal die Four nicht mehr mit drauf bzw. nichts dazu eingezeichnet. Unser Timing stimmt hier leider nicht: wir sind ca. 2 Stunden zu spät und fahren 7 Knoten durchs Wasser aber nur knapp 2 über Grund … das wird eine späte Ankunft in Brest …
Vielen Dank für eure Nachrichten – wir freuen uns jedes Mal!
Der Zug fährt eine gute Stunde von Brighton bis London Brigde, wir waren um kurz vor 10 dort und sind an St. Pauls Cathedral vorbei über die Millenium Bridge in die Tate Modern.



Am Südufer entlang sind wir dann bis zum London Eye gelaufen, über die Westminster Bridge am Big Ben vorbei, durch den St. Jame’s Park mit Blick auf den Buckingham Palace zum Picadilly Circus. In der Regent Street waren wir mit Joeline shoppen und Eis essen, sind dann weiter bis zur Oxford Street. Von dort sind wir mit der ’Tube‘ bis Notting Hill Gate gefahren und sind durch die Portobello Road gelaufen. Glücklicherweise bin ich dort über einen Laden gestolpert, der Gartenschläuche verkauft hat. Nach einer kleinen Runde durch wohlhabendes London

(die Angebote der Makler lagen zw. 2,9 und 10 Mio britische Pfund) haben wir uns bei Mc Donalds versorgt und sind nun auf dem Rückweg.
Heute morgen sind wir in der Marina von Brighton angekommen und sind gegen Mittag mit dem Bus in die Innenstadt – der erste Eindruck: etwas runtergekommen und schmuddelig feiert Brighton seine Lesben und Schwulenkultur ab.


Die Seebrücke ist in den Achzigern stehen geblieben, mit angerosteten Fahrgeschäften und übelsten Spielhallen mit kuriosen Spielautomaten und dickem Teppichboden… kein Ort an dem ich Zeit verbringen möchte.

Palace Pier – Palace of bad taste …
Auf dem Weg zum Bahnhof haben wir einen Japaner gefunden, der sehr einladend war: geschmackvoll eingerichtet, sauber und innen gab es außer uns ausschließlich asiatischen Gäste – ein Glücksgriff.



Heute Abend geht es früh ins Bett und Morgen früh fahren wir mit dem Zug nach London.