Das Beste an der Biskaya war der Sternenhimmel. die zweite Nacht war nahezu wolkenlos und ohne Mond. ich habe noch nie so viele Sterne gesehen und die Milchstraße so deutlich. Vor den unendlich vielen Sternen haben sich die ‘bekannten‘ Sternbilder nochmal deutlich abgehoben. Man ahnt, wie in der Vorzeit nach Sternen navigiert wurde. Als wir dann in Küstennähe kamen war über den Ortschaften deutlich ein heller Nebel zu sehen – Lichtverschmutzung. Wir verpassen den Zauber des Sternenhimmels …
Viveiros
Tolle Altstadt mit engen Gassen, einer Menge kleiner Geschäfte und Boutiquen und überall die Gassen sind voll.
Nachdem wir das Ganze etwas erlebt haben fällt mir ein, was ich mal in einem Spanisch Kurs gelernt habe: Spanier machen typischerweise Urlaub an der spanischen Küste und die Spanier mit Kohle verbringen den wohl im angenehmen Klima Galiciens. 
Nebenbei, ich hatte ‚Polpe’ und wir sind uns alle einig: die Franzosen sind die ungeschlagenen Meister der guten Küche.
Besser als Heineken
heute Morgen um 0320 (MESZ) Uhr sind wir in der Ria de Viveiro vor Anker gegangen
haben ausgeschlafen, sind ums Boot geschwommen und haben uns auf Frühstück gefreut


Jens hatte mir noch ein paar Sardinen mitgegeben, die waren sehr lecker – vielen Dank Jens und viele Grüße an die NORD/LB Crew und ans gesamte ABF Team – ich melde mich die Tage mal!
Sonst hatten wir einen relaxten Morgen, mit ‚boat life‘, Musik, Badehose, … das fühlt sich wie Urlaub an 🙂
Galette bâteau
Dauerregen in Brest
Der Himmel ist grau und es regnet seit heute morgen in einem fort. Eigentlich wollten wir heute um 12:30 los aber wir warten noch bis morgen um 13:30 Uhr um dann mit dem Ebbstrom auszulaufen – niemand möchte im Regen am Steuer stehen. Es wird also ein Tag mit Ausschlafen, für administrative Themen, Lernen für die Schule und Lernen für die Wetter- und Recht-Prüfung für den Sporthochseeschifferschein.
Es wird Zeit, dass es weiter geht
Morgen Mittag machen wir uns auf Richtung Spanien, das Wetter ist nicht optimal aber in der Marina breitet sich Langeweile aus und das ist nicht gut. Besser Ankern in Buchten, Baden, Schnorcheln und die Boards ausprobieren …
Die letzten Tage war ich mal mit Joeline am Plage de Dinan, wo wir fünf Jahren im Surfcamp waren, abends waren mit der Crew der Good Fellow im ‚Le boeouf sur le Quaie‘. Joeline war heute mit den Good Fellows im Aquarium und zum shoppen. Wir haben Steffies Geburtstag im ‚Le Crabe Morteau‘ gefeiert und vorhin kam die Crew der Zulu auf einen Cidre vorbei. Tagsüber haben wir noch Kleinkram am Boot erledigt, das Wetter interpretiert, … Das französische Essen ist immer ein Highlight – aber ab einer gewissen Häufung nicht mehr mit der Bordkasse vereinbar … also, Zeit weiter zu ziehen … Die Herausforderungen auf See lassen die Differenzen in den Hintergrund treten, die durch unterschielichen Sichtweisen von ‚jung‘ und ‚alt‘ hin und wieder auftauchen. Wenn ds Segeln im Vordergrund steht, oder sonstige Aktivitäten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, agieren wir als Mannschaft.
Brico pro, Ciderie, Bénodet, la mer et le Faou
Wir sind etwas rumgekommen, haben eine kleine Ciderie besucht, Joeline und ich waren im Meer. Bénodet ist schön und posh. Brico pro ist ein klasse Bau-und Gartenmarkt der vom Angelzubehör, über Gardena Schläuche bis zum Verpackungsmaterial für unseren Lampensockel alles hatte, was wir suchten.
Irgendwie haben wir bereits einen guten Eindruck von der Gegend erhalten und wahrscheinlich geht es bald weiter.
Steffi und ich sind uns einig, das die Französen sehr höflich sind.

